Der feinstoffliche Körper

Der feinstoffliche Körper
Das System der Energiekörper schließt den physischen Körper, Ätherkörper, emotionalen Körper, Mentalkörper und spirituellen Körper zusammen – alle Ebenen sind miteinander verbunden und im Austausch mit allen Energiepunkten im physischen Körper. Die Energiepunkte werden im indischen Yoga und auch in der Lehre des Ayurveda „Chakren“ genannt. Sie haben konkrete Bezüge zu den Organen, daher stammen viele Redewendungen, wie bspw. „etwas läuft über die Leber“ – „die Galle kommt hoch“ – „etwas schlägt auf den Magen“ oder „etwas geht an die Nieren“ usw. Jedem Energiepunkt-Organ werden auch Lebensthemenbereiche zugeordnet, bspw. ist das Herz der Sitz der Seele, Emotionen, Selbstliebe und insbesondere der Beziehungen, und zur Kehle gehört der Ausdruck und die Kommunikation. Themen im Außen findet man also übertragen auch im Körper.
Als Mensch möchte jeder sein Potenzial entfalten, sich authentisch ausdrücken und einbringen in die Welt. Nun kann es aber sein, dass man schon als Kind nicht gehört oder sogar von den Eltern ausgelacht oder von Erziehern weggeschickt wird, dann macht man eine negative Erfahrung mit Selbstausdruck. Man erzielt keine Wirkung, bekommt also keine bestätigende Antwort.
Wie eine Pflanze muss auch ein Kind für sich angemessene Bedingungen vorfinden, um zu gedeihen, sonst bilden sich keine Ergebnisse heraus, oder der Lebensausdruck ist nur von geringer Qualität. Die „Pflanze“ selbst verkümmert ja, wie sollen da die „Früchte“ perfekt werden? Das Kind entwickelt für sich auch bis ins Erwachsenenalter hinein energetisch keine gute Erdung (Bodenhaftung), bleibt emotional instabil und kann keine klaren Gedanken fassen mit einer Kapazität des offenen Herzens. Erfassen nun andere Menschen (Körper) den „ungehörten“ Körper, trifft ihre Wahrnehmung auf keinerlei Referenz, gehört zu werden und sie fühlen sich so nicht veranlasst, zuzuhören bzw. eine positive Antwort zu geben. Aufgrund der mangelnden Präsenz wird der Mensch nicht ernst genommen, auch wenn er verbal laut oder dominant ist. Andere Menschen, die ich auch häufig als Klienten antreffe, suchen ständig nach einem Ankommen. Im Außen sind sie unstet, man sieht es daran, dass sie häufig den Job, die Wohnung und den Partner wechseln. Ihnen fehlt die nährende Kindheits-Erfahrung, zu Hause sicher und geborgen zu sein.
Bei der energetischen Arbeit geht es darum, diese Themen im Energiekörper und physischen Körper aufzuspüren und von dort aus im offenen Herz des Klienten „ins Fühlen“ zu bringen. Energiearbeit schafft also einen Zugang zur Gefühlswelt über den Körper – ganz direkt und mit dem Ziel der Selbstermächtigung, damit der Mensch, um den es dabei geht, sich selbst besser versteht und erkennt, fühlt und somit eigenständiger entscheiden und handeln kann. Das Leben bewusst zu gestalten – vor allem Beziehungen, ist mein Anliegen als Coach und Begleiter. Energiearbeit geht sozusagen über psychologische gesprächstherapeutische  Zugänge (körperlos) hinaus, denn sie bezieht sich explizit auf den Körper und hört ihm zu! Er wird in die Gesamtbetroffenheit eingeschlossen und somit direkt berührt. Der Energielevel, bspw. Vitalität, kann angehoben und gestärkt werden, Blockaden lassen sich direkt lösen, weshalb viele Klienten anschließend explizit auch von Körperveränderungen berichten: Plötzlich ist die Migräne verschwunden, der Rückenschmerz usw., aber vor allem fühlen sie sich „ganzer“ und vollständiger, weil Körper, Seele (Emotionen) und Geist (Gedanken) wieder als harmonisierte Einheit empfunden werden.
Die Persönlichkeit spiegelt die in der Kindheit geprägte Struktur des Energiekörpers.
Solche Energie-„Lecks“ oder „blinden Flecken“ im Energiesystem der Energiekörper können jedoch wirksam aufgespürt und behandelt (geheilt) und wieder aufgefüllt werden. Ein gesunder Energiekörper wird von anderen wahrgenommen, gehört und meist als attraktiv empfunden. Es kommt oft vor, dass Klienten kurze Zeit nach einem Coaching oder Seminar – wie aus heiterem Himmel – doch nach jahrelangem Suchen einen Partner finden, weil sich ihre energetische Ausstrahlung verändert hat.

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